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Jubiläumsprogramm beendet – Zugabe kommt

von schmalbach am 23.11.2011

Die offiziellen Veranstaltungen im Rahmen des Jubiläumsprogrammes zur 1150 Jahrfeier gingen am vergangenen Wochenende zu Ende. Zunächst nutzen am Freitagabend über 100 Besucher noch einmal die Gelegenheit, sich von den vonWolfgang Wirthzusammengestellten alten Bildern der früheren Straßen und Häuseransichten verzaubern zu lassen. So manche Erinnerungen an frühere Zeiten wurden geweckt. Deutlich wurde aber auch, wie sehr sich Fridingen in den letzten 60 – 80 Jahren -also einem relativ kurzen Zeitraum- verändert hat. Bürgermeister Stefan Bär bedankte sich beiWolfgang Wirthund dem Werkvolk für die Durchführung und Organisation dieser heimatgeschichtlichen Vortragsreihe, bei der alle Programmpunkte auf eine gute Resonanz gestoßen sind.

Ein stimmungsvoller Abschluss war die Anlegung des Jubiläumswaldes am Samstagmorgen. Bei frostigen Wintertemperaturen waren unerwartet viele Personen gekommen, um die letzten Arbeiten an ihrem Baum zu erledigen. Aufgrund der Größe der Bäume waren diese in den Vortagen von den Waldarbeitern unter Leitung vonGerhard Beckgesetzt worden. Nun galt es noch, den Boden für die notwendige Bewässerung vorzubereiten, den Baum anzubinden sowie vor allem auch das jeweilige Namensschild anzubringen. Diese waren zuvor von den Schülern der Hohenbergschule im Werkunterricht gefertigt worden. Nach getaner Arbeit stärkte man sich an zwei Lagerfeuern mit Punsch und Glühwein. 

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Beteiligten an dieser Aktion sehr herzlich bedanken. Neben den Waldarbeitern unter Leitung von Förster Gerhard Beck und der Hohenbergschule gilt dies auch für die Fa. Josef Hipp, die in dem steinigen Untergrund die erforderlichen Pflanzlöcher vorbereitet hatte. Ein besonderes Dankeschön gilt Anna Sträter, die die komplette Organisation und Abwicklung dieses Projektes übernommen hatte. Im Jubiläumswald wird nun auch noch das eine oder andere Bänkchen aufgestellt, damit man dort auch schön verweilen kann. 

Mit diesen beiden Veranstaltungen ist das Jubiläumsprogramm eigentlich planmäßig abgeschlossen. Auf vielfachen Wunsch wird es aber nochmals eine Zugabe geben. Wir laden an Silvester zum Abschluss nochmals zu einem Umtrunk vor dem Rathaus ein. Wir wollen das Jubiläumsjahr damit so beenden wie wir es auch begonnen haben. 

Ein besonderer Schlusspunkt wird dabei auch das Setzen einer „Zeitkapsel“ sein. Dabei handelt es sich um ein verschweißtes Rohr, in dem Erinnerungen an das Jubiläumsjahr wie Zeitungsberichte, Festschriften aber auch ganz alltägliche Dinge hinterlegt werden. Die Kapsel wird in den Sockel des Rathauses eingemauert und mit einer Platte verschlossen, die erst in 50 Jahren – zum dann 1200 jährigen Jubiläum- geöffnet werden darf. Wir wollen mit dieser Aktion damit auch ein Band in die Zukunft knüpfen. Mehr dazu in den nächsten Ausgaben des donnerstags.

 

Aus → Allgemein

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